Politik

«Als Präsident des Kantonalen Gewerbeverbandes liegen mir die Interessen der KMU's am Herzen.»

Politische Engagements

 

  • 2017 - heute Präsident Kantonaler Gewerbeverband Schaffhausen
  • 2012 - heute Politische Kommission suisstec
  • 2005 - 2012  Gemeinderat Thayngen

Welche Werte sind mir in der Politik wichtig?

Agrarpolitik

Unsere Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag an unsere Wirtschaft. Sie liegt mir sehr am Herzen, da ich landwirtschaftliche Wurzeln habe. Die Stärkung des Wirtschaftspotentials, die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion und die Wettbewerbsfähigkeit sind zentrale Pfeiler unserer Bauern. Der Fortbestand des landwirtschaftlichen Sektors darf nicht auf Direktzahlungen beruhen. Diese sollen nämlich nur jene Leistungen abgelten, welche einem gesamtgesellschaftlichen Interesse dienen. Es besteht eine echte Nachfrage für Schweizer Qualitätsprodukte mit starker Wertschöpfung. Die Schweizer Bauern müssen sich nicht vor der Konkurrenz fürchten, sondern sollen sich am Markt orientieren und stolz auf ihre Produkte sein. Wie bei den KMU’s stehe ich für die Verringerung der Bürokratie, und die Beibehaltung des unternehmerischen Handlungsspielraums.

Aussenpolitik

Die Aussenpolitik ist Interessenpolitik zur Sicherung von Wohlstand, Neutralität und Sicherheit in unserem Land. Unsere Unternehmen müssen Zugang zu neuen Märkten erhalten und ihre bestehenden Positionen festigen können. Wichtig ist zudem die Versorgung mit Rohstoffen und Energie. Zentral für unsere Arbeitsplätze ist der Zugang zum Binnenmarkt der Europäischen Union als wichtigster Kunde unserer Exportwirtschaft. Ich unterstütze in dieser Frage den bilateralen Weg mit der EU, lehne aber sowohl einen EU- oder EWR-Beitritt, als auch eine Abschottungspolitik kategorisch ab.

Bildung, Forschung, Innovation

Bildung, Forschung und Innovation sind zentral und eng miteinander verbundene Themen. Der Erfolg der Schweiz beruht massgeblich auf einem dem Arbeitsmarkt angepassten dualen Bildungssystem. Ich setzte mich für hervorragende Rahmen- und Förderbedingungen für unsere Bildungs- und Innovationssysteme sowie den Technologietransfer und die Entstehung von innovativen Unternehmen ein. Dabei darf man bei dieser Gratwanderung die Berufslehren nicht vergessen. Ich warne vor der Verakademisierung der Bildung.

Finanzpolitik

Ich kämpfe für einfachste und tiefste Steuern für Bürgerinnen, Bürger und im Wesentlichen für Unternehmen. Starke Unternehmen fördern Arbeitsplätze, gute Löhne, Steuereinnahmen, geben Sicherheit und stärken somit den Konsum. Sie bilden das Rückgrat eines Landes. Ein attraktives Steuersystem fördert das Unternehmertum.

Gesundheitspolitik

Das Schweizer Gesundheitswesen ist leistungsfähig und qualitativ sehr gut. Lebenserwartung und -qualität steigen kontinuierlich. Jede Patientin und jeder Patient hat Zugang zu modernsten medizinischen Behandlungen. Dies hat aber seinen Preis. Der regulierte Wettbewerb muss noch mehr die Qualität erhöhen und die Kosten senken. Krankenkassenprämien dürfen nicht weiter ins unermessliche steigen. Hier braucht es griffige Massnahmen.

Migrationspolitik

Die Zuwanderung beschäftigen die Schweizerinnen und Schweizer. Die Einwanderungspolitik und die Beziehungen zur Europäischen Union gehören zu den grossen Prioritäten. Es ist wichtig, dass wir auch in Zukunft auf hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland zählen können. Gleichzeitig muss man den Missbräuchen und negativen Auswirkungen entschieden begegnen: Sozialtourismus bekämpfen, die Einwanderung aus Drittstaaten beschränken und Missstände im Asylbereich beheben. Essenziell ist aber auch die Integration und Beschäftigung der Migranten die sich in der Schweiz aufhalten dürfen.

Sozialpolitik

Eine sinkende Geburtenrate, tiefe Zinsen und eine steigende Lebenserwartung stellen die Finanzierung der ersten beiden Säulen in Frage. Der Reformbedarf ist unbestritten. Scheitern die Reformen erneut, werden unsere Kinder die Rentenlöcher stopfen müssen – mit Kürzungen bei den Renten und in zentralen Bereichen wie dem Bildungswesen, der Sicherheit und der Infrastruktur. Das kann nicht sein. Die demographische Entwicklung kann mit einem Vorlauf von 65 Jahren geplant werden. Das muss eine nachhaltige Finanzierung möglich machen.

Sicherheits- und Armeepolitik

Sicherheit gehört zu den Grundvoraussetzungen für ein Leben in Freiheit und Wohlstand. Die Armee bleibt auch in Zukunft ein wichtiges und unverzichtbares Instrument der schweizerischen Sicherheitspolitik und der Verteidigung des Landes. Wir brauchen eine starke Milizarmee, welche ihren verfassungsmässigen Auftrag erfüllt und den nationalen Zusammenhalt stärkt. Die Milizarmee braucht klare Aufträge und die nötigen finanziellen Mittel für deren Umsetzung.

Staats-, Familien-, Gesellschaftspolitik

Frauen und Männer sollen in unserer Gesellschaft ihr Leben frei und eigenverantwortlich gestalten können. Chancengleichheit für alle am Start und Freiraum für Neues: So können die Menschen das eigene Potenzial nutzen und ihren Beitrag zur Entwicklung der Schweiz leisten. Für eine freie Wahl des Familienmodells und der Kinderbetreuung braucht es entsprechende Rahmenbedingungen. Tagesstrukturen gehören zur Zukunft des Landes und stärken den Standort als Ganzes.

Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

In der Energiepolitik ist eine effizientere Ausnützung der bestehenden Energiespar- und Produktionspotenziale klar notwendig. Der Übergang vom Förder- zum Lenkungssystem soll vorangetrieben werden. Ich bin überzeugt dass die Schnittmenge der technischen, ökonomischen und sozial verträglichen Potentiale ausreicht, um die Energieversorgung zu sichern. Es ist nun an der Politik zu handeln.
Wir haben eine der am besten ausgebauten Infrastrukturen weltweit. Sie sind das Fundament einer gesunden Wirtschaft und einer gut funktionierenden Gesellschaft. Verkehrs-, Energie- und Telekommunikations-Infrastrukturen sind fit und müssen unterhalten werden. Wir brauchen vernetzte Lösungen zwischen allen Verkehrsträgern und der Raumplanung.

Wirtschafts- und Steuerpolitik

Arbeitsplätze schaffen und den Wohlstand sichern. Ich setze mich für den Werk- und Finanzplatz Schweiz ein. Dafür braucht es ausgewogene Bildungsangebote, tiefe Steuern und eine hervorragende Infrastruktur. Optimale Rahmenbedingungen für alle Unternehmen, eine einfache Wirtschaftsordnung und einen flexiblen Arbeitsmarkt sind wichtige Stützen für den Wohlstand. Ich stehe nicht nur für den Stopp von weiteren Regulierungen sondern klar für einen Abbau derer, die unnötig und unsinnig sind, ein.

Weniger Bürokratie und Schlanker Staat

Absurde Bürokratie mit einer Flut von Paragraphen und Verboten schränkt unsere Unternehmer ein. Lebensgestaltung, Eigeninitiative und Unternehmertum werden behindert. Wir wollen einfache Regeln sowie transparente und einfache Verfahren. Unnötige Verbote, Bevormundung, Bürokratie und die Beschwerdeflut sind uns ein Dorn im Auge. Statt immer neue Gesetze einzuführen, sollten die bestehenden Gesetze konsequent durchgesetzt werden.